Ständig liest man von Einbrüchen ins Wohnmobil, und auch selbst wurden wir schon mehrmals Opfer von Diebstählen. Zudem liest man immer wieder von Gasüberfällen, fingierten Pannen und falschen Polizisten. Was ist da dran, und was kann man tun, um die Sicherheit im Wohnmobil zu erhöhen?

Inhalt

Wie sicher ist das Reisen im Wohnmobil?

Gleich vorneweg: So unsicher, wie viele Neulinge glauben, ist das Reisen im Wohnmobil nicht. Wer etwas Vorsicht walten lässt, muss sich nicht fürchten. Um die Sicherheit im Wohnmobil zu erhöhen, empfiehlt es sich, einige

  • Grundprinzipien zu befolgen, die wir im Anschluss besprechen.
  • Außerdem kann man natürlich durch technische Hilfsmittel wie Zusatzschlösser, Alarmanlagen und Safes das Sicherheitsgefühl im Wohnmobil erhöhen.

Mit dem Wohnmobil nach Kroatien ist gefährlich?

Regelmäßig findet man in Foren und Facebook-Gruppen Fragen oder sogar Behauptungen, dass schon Länder wie Slowenien und Kroatien sehr gefährlich seien, und mit dem Wohnmobil am besten gemieden werden. Und an dieser Stelle muss man dann wohl sagen: Sicherheitsgefühl ist wohl etwas sehr individuelles. Wer schon zwei sichere EU-Länder, in denen ich mich noch nie auch nur ansatzweise unsicher gefühlt hätte (und ich bereise diese Länder seit Kindheitstagen), für unsicher hält, der wird sich wahrscheinlich nur zuhause und im nahen Umkreis sicher fühlen. Ob es dort tatsächlich sicherer ist, darf bezweifelt werden.

Mit Verstand und Bauchgefühl sicher im Wohnmobil

Sicherheit im Wohnmobil beginnt damit, auf sein Bauchgefühl zu hören und seinen Verstand zu benutzen. Bewerte deine Umgebung, deinen Stellplatz oder Parkplatz:

  • Befindest du dich in sicherer Umgebung,
  • oder hast du ein mulmiges Gefühl?
  • Was erzählen andere Camper über die Region, und
  • welche Informationen findest du im Internet?

Wenn du dich nicht wohl fühlst, ist es eine gute Idee, einfach weiterzufahren.

Kommt das nicht erst mit der Erfahrung?

Klar, Erfahrung spielt hier mit und mit der Zeit wird dir die Bewertung leichter fallen. Wenn du erst mit dem Wohnmobil-Reisen beginnst, dann kann dieser Artikel schon abschreckend wirken. Aber so schlimm ist es nicht, und man muss differenzieren: Es gibt Regionen, wo das Risiko höher ist, und es gibt sehr sichere Regionen.

Mit dem Wohnmobil in unsichere Regionen reisen

Wir wollen hier keine Region verdammen. Dennoch ist es nunmal so, dass es Regionen gibt, wo das Risiko höher ist. Im Durchschnitt passiert in Südfrankreich und Spanien einfach mehr, als zum Beispiel in Österreich oder Kroatien.

Dennoch kann man auch in weniger sicheren Regionen unbehelligt reisen. Man sollte vielleicht die Augen und Ohren aufsperren, und – ohne paranoid zu werden – einfach etwas aufmerksamer und vorsichtiger agieren.

In sicheren Regionen alle Vorsicht über Bord werfen?

Umgekehrt hat man auch in als sicher wahrgenommenen Regionen keine Garantie, dass nichts passiert, und sollte nicht alle Vorsicht völlig außer Acht lassen.

Unser Negativerlebnis

Wir waren an einem Tag von Österreich nach Sofia (Bulgarien) gereist, und waren wirklich streichfähig. Sofia ließen wir links liegen um etwa 50km später von der Autobahn abzufahren und nahe eines kleinen Dorfes auf einem Parkplatz am Waldrand zu parken. Ich machte noch einen Rundgang – anbei war ein (offensichtlich wenig gebuchtes) Hotel sowie ein Spielplatz und Schwimmbad. Das wirkte sicher.

Wir machten uns also für die Nacht fertig, und saßen gerade beim Abendessen, als hinter uns ein Auto parkte. Erst dachte ich mir nichts dabei, doch als ich nach ein paar Minuten keine Autotüren oder ähnliches hörte, wurde ich misstrauisch. Ich lugte aus den Heckfenstern, und sah vier Personen im Auto. Eine Zigarette (??) wurde herumgereicht. Die Burschen beobachten unseren Bus, denn sonst gab es hier rein gar nichts zu beobachten. Ich aß noch zwei Bissen Brot, bevor mein Bauchgefühl klar und deutlich sagte: „Nein, das wird hier nichts“. Ich bat Olya, die Teller festzuhalten, während ich mich ans Steuer setzte, und sofort losfuhr. Übertriebene Reaktion? Wäre vielleicht gar nichts passiert? Kann sein. Aber das muss man einfach selbst bewerten.

Vertrauen kann auch gut gehen

Ein völlig konträres Erlebnis, welches zeigt, dass man auch nicht immer das Schlimmste annehmen muss, hatten wir übrigens in Montenegro, es ist hier nachzulesen.

Sicherheitsrisiken im Wohnmobil

Wenn man über Sicherheit im Wohnmobil spricht, ist es sinnvoll, sich zu Beginn die möglichen Risiken vor Augen zu führen. Viele davon kommen äußerst selten vor, aber es schadet nicht, schon mal von den kreativen Varianten gehört zu haben – so ist man im Fall der Fälle nicht mit der Situation überfordert.

Einbrüche

Wovor sich die meisten Wohnmobil-Reisenden fürchten, sind Einbrüche. Dass Geld, Pässe und andere Wertgegenstände entwendet werden, kommt immer wieder vor, und ist im Fall der Fälle höchst unangenehm. Erschwerend kommt hinzu, dass dabei oft Türschlösser oder Fenster zerstört werden. Durch Alarmanlagen, Zusatzschlösser und ähnliches kann man dem vorbeugen, doch viel wichtiger sind eigentlich noch die Verhaltensregeln, zu denen wir später kommen.

Wohnmobil-Diebstahl

Wohnmobile stellen einen großen Wert dar, dementsprechend häufig werden Wohnmobile auch gestohlen. Durch umsichtiges Verhalten kann man dem Risiko vorbeugen, und durch Alarmanlagen, Wegfahrsperren und GPS-Tracker das Sicherheitsgefühl erhöhen. Letztendlich lässt hier aber nur eine passende Versicherung ruhig schlafen.

Fingierte Pannen an Autobahnraststätten

Schon kurze Stopps, zum Beispiel zum Tanken, können für fingierte Pannen ausreichen. Aus Serbien wird beispielsweise immer wieder davon berichtet. Das Wohnmobil ist kurz aus dem Blick, während sich ein Betrüger unter die Motorhaube legt und dort ein Kabel fachmännisch abklemmt. Das Wohnmobil fährt nicht mehr, und zufällig kommt genau dann ein Abschleppdienst vorbei, der seine Hilfe anbietet. Geht man darauf ein, landet man in einer Werkstätte, wo das Fahrzeug zwar wieder funktionstüchtig gemacht wird, allerdings zu horrenden Preisen. Oft wird dabei ein Teil ausgebaut, neu lackiert, und anschließend wieder eingebaut.

Erstens lautet die Devise daher: Das Wohnmobil auf Raststätten nicht aus den Augen lassen. Zweitens, falls wirklich ein Defekt auftreten sollte, organisiert man sich über den eigenen Automobilclub oder die Mobilitätsversicherung einen Abschleppdienst seiner Wahl.

Nicht nur Pannen können auf Autobahnraststätten herbeigeführt werden, auch Einbrüche in Wohnmobile sind hier nicht selten. Dazu später mehr.

Falsche Polizisten

Erst 2019 wurde wieder ein Fall berichtet: In der Gegend um Rijeka hielten falsche Polizisten (mit Polizeimarken aus dem Spielzeugladen) Wohnmobile auf, um abzukassieren.

Es empfiehlt sich, hier skeptisch zu sein. Verlange unbedingt einen Ausweis! Diese Überprüfung fällt einfacher, wenn man informiert ist:

  • Wie sehen im besuchten Land Polizeiautos, und wie Polizeiuniformen aus?
  • Wie sieht eine echte Polizeimarke aus?

Achtung vor fingierten Pannen unterwegs

Ähnlich wie die falschen Polizisten agieren ungerufene, vorgeblich Hilfsbereite, die einen wild gestikulierend auf der Autobahn zum Anhalten bewegen wollen. Dabei zeigen sie auf Reifen oder ähnliches. Hält man tatsächlich an um nachzusehen, liegt sofort jemand unter dem Auto und demonstriert ein Klappergeräusch, das tatsächlich nicht gut klingt. Allerdings wurde es gerade von den Übeltätern herbeigeführt oder überhaupt nur simuliert. Aktuell gibt es diese Berichte vor allem aus Serbien.

Auch hier wird man wieder in eine befreundete, nahegelegene Werkstätte geleitet, wo man dann furchtbar abgezockt wird.

Der Spiegeltrick

Eine andere Variante ist jene, dass Betrüger (per Steinwurf oder ähnlichem) einen Knall verursachen – im Inneren eines Wohnmobil kann sich das schonmal laut anhören. Wenig später wird man überholt und mit wilden Gesten zum Stehenbleiben bewogen. Die anschließende Behauptung: Man habe beim Vorbeifahren ein anderes Auto beschädigt (zum Beispiel den Außenspiegel). Oft wird die Behauptung noch durch angebliche Spuren (aufgemalte Striemen) „belegt“. Den Schaden solle man dann begleichen.

Gasattacken: Mythos oder Wahrheit?

Solange ich zurückdenken kann, gab es bereits die Horrorgeschichten von Gasattacken auf Wohnmobilisten: Dabei soll „Betäubungsgas“ ins Wohnmobil eingeleitet werden, um die darin schlafenden Reisenden auszuknocken, und dann ungestört das Wohnmobil auszuräumen. Immer wieder liest und hört man davon, doch niemand scheint wirklich jemanden zu kennen, dem es passiert ist. Immer geht es um Bekannte des Bruders eines Freundes des Cousins. Oder so.

Skepsis ist angebracht, denn man braucht nur mal darüber nachdenken, was bei einer Operation im Krankenhaus passiert: Es braucht einen eigenen Berufszweig, jenen des Anästhesisten, um sicherzustellen, dass ein Patient entsprechend seiner körperlichen Voraussetzungen narkotisiert wird, ohne dabei Schäden davonzutragen. Das wird genau berechnet, durchgängig überwacht, und dennoch bleibt dabei ein Risiko.

Nun wissen mögliche Angreifer nicht, wer da im Wohnmobil schläft, und wieviel die Besatzung wiegt. Zudem schlafen da ja unterschiedlich schwere Reisende, eventuell noch Kinder. Die Ärztemeinung dazu ist, dass es unmöglich ist, einfach durch Gas-Einleiten die komplette Mannschaft zu betäuben, ohne, dass man danach auch von Todesopfern lesen würde.

Ich finde diese Erklärung plausibel, und würde mir daher um Gasttacken keine Sorge machen.

Gaslecks im Wohnmobil

Auch, wenn man sich nicht vor Gas-Attacken fürchtet, ist mit Gas nicht zu spaßen. Ein Gas-Leck der Gas-Anlage, die im Wohnmobil zum Kochen und Heizen dient, ist ebenso gefährlich und kann durch Gaswarner rechtzeitig entdeckt werden. Sinnvoll ist es, ein Modell zu wählen, an welches man mehrere Sensoren anschließen kann.

Reifen-Pannen mit dem Wohnmobil

Ein relativ häufig beschriebenes Wohnmobil-Sicherheitsrisiko sind Reifenpannen. Ein Reifenplatzer auf der Autobahn kann zu schweren Unfällen führen. Selbst wenn ein Unfall vermieden werden kann, kann das Wohnmobil dennoch (bis zum wirtschaftlichen Totalschaden) beschädigt werden, weil die Reifenfetzen den Aufbau zerreißen.

Für die Sicherheit kannst du folgendes tun:

  • Eine regelmäßige Sicht-Kontrolle der Reifen. Entdeckst du dabei Beulen oder sonstige Beschädigungen, solltest du den Reifen umgehend vom Fachhändler tauschen lassen.
  • Regelmäßige Prüfung des Luftdrucks. Bei zu niedrigem Luftdruck walkt der Reifen, erhitzt sich und kann dann platzen.
  • Wechsel alter Reifen. Automobilclubs empfehlen einen Austausch aller Reifen gleichzeitig nach vier Jahren. Denn auch wenn das Profil noch gut ist, kann das Material porös und brüchig werden.

Unfälle mit dem Wohnmobil

Abschließend sei noch gesagt: Das größte Risiko für Wohnmobil-Reisende ist wahrscheinlich der Straßenverkehr. Es sollte keiner Erwähnung bedürfen, doch hiermit senkst du das Sicherheitsrisiko:

  • Nicht übermüdet fahren
  • Sinnvolle Tagesetappen wählen
  • Regelmäßig Pausen machen
  • Genügend Trinken (Flüssigkeitsmangel führt zu Konzentrationsschwächen)
  • Sich als Fahrer abwechseln
  • Rush-Hour vermeiden (gerade auf Reisen muss man nicht unbedingt dann durch Städte fahren, wenn die Berufstätigen am Weg zur Arbeit sind)
  • Nicht alkoholisiert mit dem Wohnmobil fahren

Raubüberfälle im Wohnmobil

Die Horrorvorstellung schlechthin ist es wohl, mit Waffengewalt mitten auf der Straße dazu gezwungen zu werden, Hab- und Gut oder gar das Wohnmobil aufzugeben.

Raubüberfälle auf Wohnmobile kommen, wenn überhaupt, allerdings nur sehr selten vor. Wir kennen keine bestätigten Fälle oder persönlich betroffene Reisende. Man hört gelegentlich Geschichten vom Freund des Cousins des Bekannten. Im Gespräch sind hier spanische Autobahnen rund um Großstädte oder östliche Länder wie die Ukraine oder Russland. Wir persönlich machen uns diesbezüglich gar keine Gedanken.

Allgemeine Tipps für die Sicherheit im Wohnmobil

Ein Patentrezept für sicheres Reisen im Wohnmobil gibt es nicht. Dennoch kann man sich natürlich an ein paar Grundregeln halten, und so Risiken minimieren.

Auf Autobahnraststätten übernachten?

Wohnmobil auf Keilen beim Übernachten auf Autobahn-Raststätte

Einerseits sieht man es immer wieder: Wohnmobile, die auf Autobahnraststätten übernachten, und sogar Wohnwagengespanne mit ausgefahrenen Stützen. Auf der anderen Seite gibt es von Autobahnraststätten die meisten Erzählungen von Diebstählen und anderen Problemen.

Wohnwagen-Gespann übernachtet auf Autobahnraststätte

Der Fall ist klar: Langfinger wollen keine Zufallstreffer landen, sondern regelmäßige Einnahmen. Daher suchen sie nicht im Wald nach einsamen Campern, sondern begeben sich dorthin, wo es viele davon gibt. Auf Autobahnraststätten herrscht zudem ein ständiges Kommen und Gehen, die Geräuschkulisse ist permanent hoch: Hier fällt es nicht auf, wen ein Camper gewaltsam geöffnet wird.

Wir raten ganz klar von der Übernachtung direkt an der Autobahn ab.

Die Autobahn verlassen, und ruhige Parkplätze suchen.

Statt der Übernachtung direkt an der Autobahn empfiehlt es sich, einfach ein paar Kilometer wegzufahren. Es mag nicht so wirken, aber auch wenn ihr dort alleine seid, seid ihr sicherer, als an der Autobahn.

Gute Anhaltspunkte sind Friedhöfe, Badeseen und Wanderparkplätze. Weniger empfehlenswert sind Supermarkt-Parkplätze. Diese sind privat, und mancherorts werden Übernachter angezeigt.

Im Wohnmobil-Rudel sicherer?

Wer kennt es nicht? Man findet einen schönen Stellplatz, ist ganz alleine, doch kaum sitzt man beim Abendessen parken sich zwei weitere Camper links und rechts mit einem Meter Abstand dazu. Hunderte Meter Platz, aber Camper kuscheln sich zusammen.

So sehr das jene nervt, die die Einsamkeit suchen – viele Camper brauchen die Nähe für das Sicherheitsgefühl. Doch ist das tatsächlich sicherer?

Jein. Mit drei Wohnmobilen oder mehr fällt man schon richtig auf. Man wird vielleicht sogar erst zum lohnenden Ziel. Alleine am Waldesrand hingegen wird man vielleicht gar nicht beachtet.

Alleine mit dem Wohnmobil am Waldesrand

Zudem sollte man bedenken, dass Gewaltverbrechen gegenüber Wohnmobilisten nicht gerade an der Tagesordnung stehen. Grundsätzlich reden wir von Einbrüchen und Diebstählen, wenn gerade geschlafen wird oder gar niemand im Wohnmobil ist. Und ob da die Camper nebenan so eine große Hilfe sind?

Keine Wertgegenstände zur Schau tragen

Wertgegenstände locken Diebe an. Je nach Region kann da auch das Handy genügen. Es empfiehlt sich, Smartphones, Kameras, Laptops und Geldbörsen möglichst nicht zur Schau zu stellen und nur dort darauf zuzugreifen, wo es andere nicht sehen.

Es ist uns auch schon passiert. Wir wollten in Italien kurz einen Campingplatz besichtigen, und parkten auf der Straße davor. Handy und Kamera wurden gerade am Zigarettenanzünder aufgeladen. Da wir ja nur fünf Minuten weg waren, wurde weder verdunkelt, noch alles mitgenommen. Als Resultat hatten wir ein kaputtes Schloss und etwa 1000 Euro Schaden durch entwendete Elektronik. Das muss nicht sein: Hätten die Diebe nicht durch die Scheibe ihre Beute erspäht, hätten sie unseren Camper vielleicht gar nicht aufgebrochen. Deshalb immer alles verstecken und am Besten mitnehmen.

Immer Absperren und den Schlüssel mitnehmen

Es sollte selbstverständlich sein, aber man kann im Urlaub ja mal nachlässig werden. Doch ein steckender Schlüssel und ein geöffnetes Wohnmobil senkt die Hemmschwelle unnötig.

Fahrzeugpapiere nicht im Wohnmobil lassen

Wenn ein Dieb zum gestohlenen Wohnmobil auch gleich die passenden Papiere hat, macht man es ihm wirklich zu leicht. Deshalb: Papiere immer mitnehmen!

Das Handschuhfach geöffnet lassen

Ein alter Tipp: Wer das Handschuhfach einfach geöffnet lässt, sodass es von außen eingesehen werden kann, vermeidet zumindest, dass das Fahrzeug geöffnet wird, um nachzusehen, was denn dort zu finden sein könnte. Auch wenn nichts zu holen ist – ein kaputtes Türschloss kostet auch einiges.

Vor dem Schlafengehen absperren

Klingt logisch, wird aber oft vergessen: Wer nicht absperrt, und einen tiefen Schlaf hat, kann sich morgens schonmal um etwas Bargeld erleichtert wiederfinden.

So Parken, dass du schnell aufbrechen kannst

Außerhalb von Campingplätzen empfiehlt es sich, „startbereit“ zu parken. Noch vor dem Schlafengehen sollte das Fahrzeug in Fahrtrichtung geparkt sein. Außerhalb des Campers sollte nichts stehen, alles sollte bereits wieder in den Staufächern verstaut sein. Auch im Inneren sollte alles, was bei einem etwaigen, raschen Aufbruch gefährlich werden kann, bereits an seinem (sicheren) Platz verstaut werden. Tritt nun wirklich eine brenzlige Situation ein, fährt man einfach los. Das ist besser, als erstmal aussteigen zu müssen um das Fahrrad einzuladen.

Alarmanlagen im Wohnmobil

Am Besten, Diebe werden von vornherein vom Einbruchsversuch ins Wohnmobil abgehalten. Falls das fehlschlägt, hilft es immer noch, wenn der Einbruch so schnell wie möglich bemerkt wird. Alarmanlagen im Wohnmobil unterstützen dabei.

Elektrische Alarmanlagen fürs Wohnmobil

Ob eine Alarmanlage wirkt, wenn Fehlalarme an der Tagesordnung stehen und sich ohnehin niemand danach umdreht? Nun, zumindest bleibt ein potentieller Dieb nach ausgelöstem Alarm nicht unbemerkt und wird gestört. Er wird sich daher zumindest nicht viel Zeit lassen. Dass eine Alarmanlage die Sicherheit im Wohnmobil somit verbessert, kann man einer Alarmanlage daher kaum absprechen.

Empfehlenswerte Alarmanlagen gibt es schon zu geringen Preisen, der Einbau kostet natürlich extra, wenn man das nicht selbst übernehmen kann.

Hunde im Wohnmobil

Hunde erhöhen das Sicherheitsgefühl ihrer Besitzer oft beträchtlich. Sind Hunde eine unüberwindbare Hürde? Sicher nicht. Doch ein Wohnmobil ist nun auch kein Banktresor, wo gleich Horden spezialisierter und gewaltbereiter Krimineller auftauchen. Gelegenheitsdiebe suchen sich unter Garantie einfachere Ziele, wenn ihnen Hunde den Zutritt verwehren.

Hund bewacht Wohnmobil

Ich erinnere mich an ein Erlebnis aus Kindheitstagen: Drei Wohnmobile waren vor einem italienischen Restaurant geparkt. In einem davon warteten zwei Hunde auf die Rückkehr ihrer Herrchen. Nach dem Abendessen waren zwei Wohnmobile (unter anderem jenes meiner Eltern) aufgebrochen und durchwühlt. Nur das Wohnmobil mit den Hunden wies keinerlei Einbruchsspuren auf.

Als Alarmanlage sind Wachhunde im Wohnmobil allemal tauglich, sogar kleine Hunde. Große Hunde sind dann natürlich auch „Beschützer„, zum Beispiel für alleinreisende Frauen.

Bewegungsmelder

Wer nicht aufwendig Sensoren an Türen anbringen will, kann auf Bewegungsmelder zurückgreifen. Diese lösen einen Alarm aus, sobald Bewegung im Wohnmobil registriert wird.

Wegfahrsperren

Es gibt ja leider nicht nur Einbrecher, die schnell ein Handy oder die Kamera klauen wollen: Leider werden auch immer öfter ganze Wohnmobile entwendet, schließlich stellen diese einen großen Wert dar. Wie kann man dies verhindern?

Zusätzliche Wegfahr-Sperren ins Wohnmobil einbauen

Die integrierte Wegfahrsperre der meisten Fahrzeuge ist für versierte Diebe kein echtes Hindernis. Doch findige Bastler schaffen zusätzliche Hindernisse für Autodiebe. So bietet sich die Unterbrechung der Treibstoffzufuhr oder der Elektrik an, um ein Starten des Wohnmobils zu verhindern.

Hierzu baut man zum Beispiel einen versteckten Schalter ein, der die Dieselpumpe außer Gefecht setzt.

Auch die Autobatterie per verstecktem Schalter abzuklemmen ist möglich, jedoch nicht so effektiv, da Angreifer mit einem Booster-Pack anrücken können.

Lenkradkrallen / Absperrstangen fürs Wohnmobil

Über ihre Effektivität gehen die Meinungen auseinander, doch die Lenkradkralle ist ein kostengünstiges Mittel, Fahrzeugdiebstahl zumindest zu erschweren. Sie wird nach dem Parken am Lenkrad angebracht und verhindert so das Lenken (sowie bei einigen Modellen die Pedalbedienung). Das Fahrzeug kann daher nicht gefahren werden. Wir benutzen eine solche Lenkradsperre seit jeher, und haben an Plätzen, von deren Sicherheit wir nicht ganz überzeugt sind, zumindest ein besseres Gefühl.

Radkrallen fürs Wohnmobil

Möchte eine Behörde verhindern, dass man mit seinem Auto wegfährt, kommt schonmal eine Radkralle ans Auto. Eine solche bietet sich daher auch an, wenn man etwaigen Langfingern das Leben schwer machen möchte. Im Vergleich zur Lenkradkralle benötigen Radkrallen mehr Platz. Dafür ist für Diebe die Problematik auch gleich auf den ersten Blick ersichtlich.

Wohnmobile-Türen besser sichern

Spanngurte, Zusatzschlösser oder Sperrstangen: Das Angebot an Sicherungsmechanismen für die Wohnmobil-Türen ist vielfältig.

Türsicherung im Wohnmobil per Spanngurt

Eine häufig empfohlene Do-it-yourself-Lösung ist jene, einfach einen Spanngurt zwischen die Vordertüren zu spannen. Das soll Langfinger vom gewaltsamen Öffnen der Türen abhalten.

Die Meinungen gehen allerdings auseinander, ob dies nicht mehr Schaden anrichtet, als es nützt. Zwar gehen die Türen wahrscheinlich wirklich nicht auf, aber ob der Dieb das merkt, bevor er Schloss, Blech und Glas zerstört hat? Es handelt sich dabei also vorrangig um eine Lösung für wirklich unsichere Gegenden, wo man Maßnahmen zum Schutz des eigenen Lebens ergreifen will. Für den Schutz des Autoradios zahlt sich diese Lösung vielleicht nicht aus.

Zusatzschlösser für Fahrerhaus im Wohnmobil

Auch Zusatzschlüsser für die Fahrerhaustüren können einen Einbrauch erschweren. Sie werden von innen verschlossen, und sichern so vor allem gegen ungebetene Besucher während des Schlafs.

Achtung: Bei Wohnmobilen mit Remis-Verdunklungssystem ist der Einau etwas schwierig, und kann Schleifarbeiten erfordern.

Fiamma bietet eine Absperrstange an, die zwischen den Vordertüren montiert wird und deren Öffnen verhindern soll. Die farbige Kennzeichnung soll zudem potentielle Diebe abschrecken. Mit Verdunklungssystemen ist die Stange wohl nicht kompatibel.

Zusatzschlösser für Kastenwagen-Schiebetüre

Die Fahrerhaustüren des Wohnmobils sind nicht die einzigen Türen, die geschützt werden wollen. Auch die Schiebetüre eines Kastenwagens lässt sich leicht von Dieben öffnen. Zusatzschlösser versuchen, die Sicherheit im Wohnmobil zu erhöhen.

Funkschlüssel abfangen und das Signal replizieren

Dieses Problem gab es früher nicht: Erst seit Wohnmobile Zentralverriegelungen und Funkschlüssel haben, kommt es vor, dass Wohnmobile spurlos geöffnet werden. Dazu wird das Signal des Funkschlüssels abgefangen und später repliziert. Das ist durchaus problematisch, denn damit lässt sich kaum (für die Versicherung) der Nachweis führen, dass das Wohnmobil abgeschlossen war. Die Sicherheit im Wohnmobil erhöht dieses Komfort-Feature also leider überhaupt nicht.

Was kann man dagegen nun tun?

Im ersten Schritt: Augen auf. Alleine am griechischen Strand droht eher keine Gefahr. Am wuselnden Parkplatz in der Stadt, wo man gar keinen Überblick hat, wer sich in unmittelbarer Nähe aufhält, eher schon. Hier empfiehlt sich dann, den Funkschlüssel nicht zu verwenden. Stattdessen kann man z.B. beim Fiat Ducato auch per Schlüssel die Fahrertüre versperren.

Im zweiten Schritt kann man den Funkschlüssel durch einen codierten Funkschlüssel, dessen Signal nicht so einfach kopiert werden kann, ersetzen.

Das gewaltsame Öffnen der Ducato-Türen verhindern

Ducato-Türen lassen sich leider besonders einfach öffnen: Mit einem spitzen Gegenstand wird in die Tür gestochen und dann das Mechanismus-Gestänge betätigt. Dies lässt sich durch Einbau eines Blechs verhindern. Als „Prick-Stopp“ ist eine vorgefertigte Lösung am Markt.

Sicherheit im Wohnmobil: Ducato-Türen werden einfach aufgestochen

Zusatzschlösser für Aufbau-Türe

Für Integrierte und Teilintegrierte bieten sich passende Zusatzschlösser für die Aufbau-Türen als Sicherheitsmaßnahme an.

GPS-Ortung fürs Wohnmobil

Was, wenn das Wohnmobil trotz aller Vorsichtsmaßnahmen entwendet wurde? Dann ist die Priorität Nummer eins natürlich, es wiederzufinden. GPS-Tracker können dabei helfen. Zwar besagt die Gerüchteküche, dass professionelle Diebe Störsender benutzen, doch nicht jeder Autoknacker ist gleich top-organisiert und hat dieses Equipment.

GPS-Tracker stellen die eigene Position fest, und senden diese dann (per App oder SMS) an dein Smartphone. So kannst du die Information an die Polizei weiterleiten.

Es gibt hier verschiedene Systeme. Immer, wenn (chinesische) Apps im Spiel sind, sollte man sich fragen, an wen man da seine Bewegungsdaten übermittelt, und ob man das tatsächlich möchte. Systeme, die die Position per SMS bekanntgeben, brauchen wiederum oft eine Simkarte.

Die Lösung von Thitronic verursacht keine laufenden Kosten, auch das PAJ-GPS-System hat einen guten Ruf.

Fenstersicherungen

Auch die Wohnmobil-Fenster stellen ein gewisses Sicherheitsrisiko da. Bei aufgesetzten (rahmenlosen) Fenstern genügt angeblich an brutaler Ruck von außen, und das Fenster ist offen.

Fenstersicherungen für die seitlichen Fenster sowie die Dachfenster versuchen dieses Risiko zu reduzieren. Es gibt verschiedene Varianten für die diversen Fenstertypen.

Nicht vergessen sollte man aber, dass jede Zusatzsicherung beim Verlassen des Wohnmobils auch aktiviert werden muss. Auf zusätzliche Handgriffe muss man sich daher einstellen.

Wertgegenstände im Wohnmobil schützen

Ja, in der Theorie sollten Wertgegenstände natürlich immer mitgenommen werden. Es ist beim Reisen mit dem Wohnmobil aber, wenn wir ehrlich sind, einfach nicht realistisch, dass man sich jedes mal zehn Kilogramm Fotoausrüstung, die Mappe mit den Pässen und Reiseunterlagen, Bargeld und Kreditkarten, zwei Laptops, Tablets, ebook-Reader, vielleicht eine Drohne und Schmuck umhängt, wenn man nur mal kurz einen Kaffee trinken geht, oder einfach nur neben dem Wohnmobil am Strand sitzt.

Gerade bei solchen kurzen Stopps schlagen Langfinger aber potenziell zu, wenn der Zugriff auf Wertgegenstände einfach möglich ist. Es gilt also, diesen zu erschweren.

Safe / Tresor

Ein Safe ist eine versperrbare Box, idealerweise fix verankert, die den Zugriff auf Wertgegenstände verhindern soll. Im Wohnmobil ist die fixe Verankerung der Knackpunkt.

Einfache Modelle sind einfache Stahlkassetten, die mittels Stahlseil gesichert werden. Das hält Profis vielleicht nicht lange auf, aber ein Taschendieb wird dabei an seine Grenzen stoßen.

Sicherer und seit Jahren recht beliebt sind Safes für die Sitzkonsole. Hier ist es wichtig, ein zum Fahrzeug passendes Modell zu wählen. Dieses wird dann unter dem Beifahrersitz verbaut. Das geht natürlich nur, wenn dort nicht bereits die Aufbaubatterie sitzt.

Auch Safes für die Anbringung an einer Tür bzw. im Kleiderschrank sind erhältlich.

Falsche Verpackungen / Attrappen

Verpackungs-Attrappen, zum Beispiel als Müsli-Karton getarnt, versuchen, Diebe auf eine falsche Spur zu locken. Auch hier gilt: Wirklich sicher ist das nicht. Aber Diebe, die in Eile sind, übersehen so vielleicht wirklich, dass es was zu holen gäbe.

Verstecke im Wohnmobil

Wohnmobile bieten viele Gelegenheiten, Wertsachen zu verstecken.

  • Heckgarage,
  • doppelte Böden,
  • Staukästchen, die Hinterseite von Schubladen,
  • hinter Blenden
  • und so weiter.

Die Möglichkeiten sind schier endlos. Auch hier gilt wieder: Einen Dieb, der Zeit hat, wird das kaum behindern. Doch Diebe sind oft unter Zeitdruck, und was nicht offensichtlich ist, ist vielleicht auch nach dem Einbruch noch da.

Es ist sinnvoll, zum Beispiel Bargeld auf mehrere Verstecke aufzuteilen, sodass im Fall der Fälle nicht gleich alles Bargeld verloren ist.

Und, ganz wichtig: Bitte präsentiere dein Versteck nicht stolz auf den sozialen Medien, denn dort lesen auch Langfinger mit.

Fahrräder am Wohnmobil schützen

Wir wollen ehrlich sein: Fahrräder, die außerhalb des Wohnmobils transportiert werden, lassen sich kaum effektiv schützen. Auch gute Fahrrad-Schlösser können geknackt werden, aber vor allem bieten die Aluminium-Rohre der Fahrradträger, an denen sie am Wohnmobil befestigt werden, keinen Schutz, denn diese sind in null-komma-nix durchgesägt.

Dennoch ist ein gutes Fahrradschloss natürlich besser als die oft abfällig als „Geschenksschleifen“ betitelten Spiralschlösser, die man mit jedem besseren Seitenschneider aufschneidet.

Am Besten dürfte es sein, erst gar kein Interesse aufkommen zu lassen. Die Fahrräder mit einer Plane zu bedecken verhindert zumindest neugierige Blicke. Noch besser ist es natürlich, die Fahrräder in der Heckgarage zu transportieren. Dann weiß niemand gleich, dass Fahrräder zu holen sind.

Dachbox, Surfboards, Sat-Anlage am Wohnmobil schützen

Auch alles, was außerhalb des Wohnmobils am Dach transportiert wird, lässt sich nur sehr schwer schützen. Es hilft aber, wenn es zumindest nicht allzu leicht zugänglich ist. Eine fix installierte Leiter am Heck ist zwar praktisch, aber auch eine Einladung, sich am Dach umzusehen. Wir verzichten daher auf eine solche und nutzen stattdessen eine Teleskopleiter, die nur bei Bedarf aufgestellt wird.

Außerdem gibt es versperrbare Spanngurte, die durch ein Stahlseil gesichert sind. Damit lassen sich zum Beispiel Surfboards sichern. Einer Akkuflex werden die Gurte wohl nicht widerstehen, aber Gelegenheitsdieben wird so vorgebeugt. Für Dachboxen, Satelliten-Schüsseln und ähnliches kann ein Stahlseil mit Vorhängeschloss zur Sicherung dienen.

Mit Versicherungen die Sicherheit im Wohnmobil erhöhen

Nun, eine Versicherung erhöht die Sicherheit im Wohnmobil zwar nicht, mindert aber das finanzielle Risiko. Wenn Hab und Gut entwendet wurde, ist der Urlaub wahrscheinlich gelaufen, aber immerhin werden die Kosten im Nachhinein ersetzt. Was genau geschützt ist, unterscheidet sich aber je nach Versicherung.

Deine Versicherungsbedingungen genau kennen

Du solltest unbedingt genau im Bilde darüber sein, wie deine Versicherungsbedingungen aussehen.

  • Was ist versichert? Was darfst du im Wohnmobil lassen? Gegen welche Schäden (Vandalismus usw.) ist dein Wohnmobil geschützt?
  • Wo bist du versichert? Weltweit? In Europa? In der EU? Sind Länder explizit ausgenommen?
  • Was musst du im Fall der Fälle unternehmen, um deinen Schaden zu belegen? (Zum Beispiel Polizeibericht)

Alte Wohnmobile versichern

Leider lehnen Versicherungen es ab, für alte Wohnmobile (meist ab 10 Jahren) eine Kasko-Versicherung anzubieten. Das ist nicht ganz logisch, denn ein 10 Jahre altes Wohnmobil ist oft immernoch mehr wert, als ein neuer Kleinwagen. Man kann hier nur versuchen, diverse Risiken spezifisch abzusichern.

Spezifische Risiken absichern

Auch Amateur-Fotoausrüstungen sind schnell ein paar Tausend Euro wert, wenn man Laptops, Objektive und Zubehör mitrechnet. Damit man nicht jedesmal zum Eis-Essen die komplette Ausrüstung mitschleppen muss, bietet sich eine spezifische Versicherung für Ausrüstungen dieser Art an (sofern die Risiken durch die Kasko-Versicherung nicht abgedeckt sind).

Fazit

Hundertprozentige Sicherheit im Wohnmobil kann es nicht geben. Doch wer mit offenen Ohren und Augen durch die Welt fährt, lernt selbst mit der Zeit einzuschätzen, wo Vorsicht geboten ist, und wo man relaxen kann. Technische Helferlein um die Sicherheit im Wohnmobil zu erhöhen gibt es zur Genüge. Alles zu verbauen ist nur bedingt sinnvoll, doch eine kleine Auswahl an Utensilien, um potentiellen Dieben die „Arbeit“ zu erschweren, schadet sicher nicht. Man darf sich aber auch nicht wahnsinnig machen lassen und sollte – bei aller Vorsicht – das Reisen im Wohnmobil genießen.

Letzte Aktualisierung am 20.11.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API