Das Wohnmobil mieten kommt vor allem dann in Frage, wenn kein eigenes Fahrzeug vor der Haustür steht und man mal ausprobieren möchte, ob das Reisen mit dem Wohnmobil überhaupt zu einem passt.

Wie du das am Besten anstellst, erfährst du in diesem Gastbeitrag von Karen. Mehr über die Autorin findest du am Ende des Artikels.

Auswahl von Modell und Anbieter

Der Ablauf zum Wohnmobil mieten beginnt mit der Auswahl eines Modells und dem Vergleich verschiedener Anbieter. Die

  • Fixkosten,
  • die Bedingungen zum Mieten und
  • die enthaltenen Kilometer im Mietpreis

sind grundlegende Faktoren für Deine Entscheidung.

Aber auch das Modell muss zu einem passen. Die Auswahl an Campern ist enorm. Hier einige Fragen, die Du Dir vor dem mieten eines Wohnmobils stellen und beantworten solltest:

  • Benötigst Du ein Mietwohnmobil mit integrierter Toilette?
  • Wie viele Betten brauchst Du und
  • wie lange willst Du mit dem Wohnmobil unterwegs sein?

Passender Führerschein für das Miet-Wohnmobil vorhanden?

Bevor du dich für ein Wohnmobil entscheidest, musst du sicherstellen, dass du dein favorisiertes Modell auch fahren darfst. In erster Linie musst Du prüfen, ob Dein Führerschein für das gewählte Modell geeignet ist und ob Du das Wohnmobil fahren darfst.

  • Bei Kastenwagen und kleineren Ausführungen bist Du mit dem klassischen PKW Führerschein nicht eingeschränkt.
  • Bei größeren Modellen kann eine Fahrerlaubnis bis zu 7,5 Tonnen notwendig werden.

Durch die große Auswahl an Campern ist es nicht schwierig, das perfekte Wohnmobil für Deinen Anspruch und Deine Reise zu finden.

Was du mit dem Vermieter klären solltest

Wenn Du Dein passendes Wohnmobil und den idealen Anbieter gefunden hast, solltest Du vorab den Vermieter kontaktieren und gegebenenfalls eine Probefahrt mit dem Fahrzeug machen. So gehst Du sicher, dass Du Dich mit der Größe des Fahrzeugs auf der Straße sicher fühlst und auch für eine längere Zeit damit fahren kannst.

Rückgabe an derselben Station?

Des Weiteren solltest Du vorab klären, ob Du das Fahrzeug an derselben Station der Abholung abgeben musst oder ob die Möglichkeit besteht, es an einem anderen Standort des Anbieters abzustellen. In einigen Fällen können Zusatzkosten anfallen, wenn das Wohnmobil an einem anderen Standort abgeben wird. Dies ist auch ausschlaggebend für die Planung Deiner Reiseroute.

Prüfung des Miet-Wohnmobils vor Übernahme

Ohne einen Check mit Prüfbericht über den Zustand des Fahrzeugs solltest Du keinen Vertrag für ein Mietwohnmobil unterschreiben. Der Bericht über den Zustand bei Übergabe sichert Dir die Gewissheit, dass bereits vorhandene Mängel und Lackschäden nach Abgabe des Wohnmobils nicht in Rechnung gestellt werden. Sieh genau hin, damit es zum Zeitpunkt der Rückgabe nicht zu Problemen und Forderungen an Dich kommt. Nimmst Du das Wohnmobil betankt in Empfang, musst Du es nach der Nutzung ebenfalls betankt übergeben. Gleiches gilt für die Reinigung, die Du vor der Rückgabe vornehmen solltest.

Erforderliche Dokumente zur Wohnmobil-Miete

Am Tag der Vertragsunterzeichnung brauchst Du

  • den Führerschein,
  • Deinen Personalausweis und
  • eine gültige Kreditkarte

für die Buchung und die Hinterlegung der Kaution. Ein reibungsloser Ablauf ist nur gewährt, wenn Deine Dokumente vollständig sind und die Bezahlung problemlos vor Ort erfolgen kann.

Der richtige Zeitpunkt für ein Mietwohnmobil

Fakt ist, in der Ferienzeit musst Du mit höheren Kosten beim Wohnmobil mieten rechnen. Das heißt natürlich nicht, dass Du nur außerhalb der Schulferien reisen kannst. Je früher Du ein Wohnmobil mietest, umso mehr Geld kannst Du sparen und umso günstiger sind die Konditionen beim Mieten. Auch in Bezug auf die Verfügbarkeit bietet sich die rechtzeitige Buchung an. Denn kurzfristig ist es oftmals schwer, ein geeignetes Mietwohnmobil zu finden und dabei auf einen guten Preis zu achten.

Einschränkungen bei der Reiseroute im Miet-Wohnmobil

Neben der frühzeitigen Suche nach einem Wohnmobil solltest Du Dir ebenso Gedanken über die Reiseroute machen. Bei Auslandsreisen ist darauf zu achten, dass das Wohnmobil in Deinem Urlaubsland versichert ist. Nicht alle Vermieter bieten Wohnmobile automatisch für Fahrten in jedes Land an. Es ist daher ratsam, Dich vorher beim Vermieter zu erkundigen, welche Länder Du mit dem Camper bereisen darfst und wo es Einschränkungen gibt.

Zusatzkosten unbedingt einkalkulieren

Die Konditionen sind sehr unterschiedlich. Bei einigen Vermietern kannst Du bereits ab 39 Euro pro Tag mieten, vor allem wenn Du frühzeitig buchst und Dir dadurch den Vorteil einer Ersparnis sicherst. Die Kostenübersicht beim favorisierten Anbieter zeigt Dir, welche Zusatzkosten für Stellplätze, die Betankung und Deine Versorgung im Urlaub dazu kommen. Betrachte die Kostenübersicht als Anhaltspunkt für den Fixpreis und prüfe, wie viele Freikilometer ohne Aufpreis beim Wohnmobil mieten enthalten sind. Denn es ist nicht ungewöhnlich, dass die Überschreitung der vereinbarten Kilometerleistung mit einem Aufpreis pro Kilometer einhergeht. Ebenso ist es ratsam, dass Du die Konditionen für Stellplätze vor der Reise kennst und überlegst, wo Du günstig und ohne unnötige Zusatzkosten campen und den Urlaub genießen kannst.

Fazit: Lohnt sich ein Mietwohnmobil?

Für passionierte Camper, die nur für ein paar Wochen im Jahr auf der Straße unterwegs sind, lohnt sich das Mietwohnmobil durchaus. Du musst keinen eigenen Camper kaufen, wenn Du ganz einfach und zu fairen Konditionen ein Wohnmobil mieten kannst. Der Ablauf beim Wohnmobil mieten erfordert nicht viel Zeit und ist einfach, wenn Du Dich vorab bereits informiert und über die relevanten Fakten des Anbieters in Kenntnis gesetzt hast. Schon beim Vergleich im Vorfeld solltest Du prüfen, welche Besonderheiten die Vermietung mit sich bringt und wie es um die Grundkosten und Zusatzkosten bestellt ist. Je früher Du buchst, umso mehr kannst Du beim Wohnmobil mieten sparen und umso günstiger gestaltet sich Deine Reise.

Über die Autorin

Karen

Karen

Karen ist passionierte Camperin, sowohl mit Zelt als auch mit dem Wohnmobil. Sie ist in der glücklichen Lage, Leidenschaft mit Beruf verbinden zu können: Bei Erento, einer der größten Plattformen für die Wohnmobil-Miete, befüllt sie die social media-Kanäle mit News zum Thema Wohnmobil und betreut außerdem den Erento-Blog.

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