HOLPRIGE ANFAHRT zum CABO DE GATA 😳 🪨 🌊
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Perfekter Speciality coffee in einem kleinen, weißen Dorf Andalusiens, wo man nicht damit rechnet.

C. San Roque, 15, 41760 El Coronil, Sevilla
Speciality coffee in Andalusien zu finden, ist nicht einfach. Verlässt man die großen Städte, wird es schwierig. Als wir 2021 keine Kaffeebohnen mehr hatten, waren wir verzweifelt auf der Suche nach Nachschub. Eine google-Suche zeigte uns Málaga, Sevilla – und ein kleines, unbeugsames Dorf, das der Torrefacto-Kultur des Landes seine Stirn bot. El Coronil, auf halbem Wege zwischen Sevilla und der Sierra de Grazalema gelegen. Dort bewarb „Aquelarre“ speciality coffee. Wir wollten es nicht glauben, dachten, da hätte sich irgendein Dorf-Café ein unpassendes Label verpasst, oder es würde sich um eine fehlerhafte Übersetzung handeln.
In El Coronil angekommen parkten wir am Schwimmbad (mittlerweile gibt es auch einen offiziellen Stellplatz, den man allerdings nur bei trockenem Wetter empfehlen kann) und machten uns auf die Suche. Ein herausgeputztes, weißes Dorf, wenn auch ein unbekanntes, erwartete uns. In der kleinen Flaniermeile angekommen, standen wir ratlos vor der angegebenen Adresse. „Aquelarre“ war nicht zu sehen. Stattdessen hing da ein Schild „Peluquería (Frisör). Zögerlich öffneten wir die Tür, und wurden mit einem strahlenden Lächeln begrüßt.
Cristóbal, Barista und Kaffeeröster stand an der Kaffeemaschine und bereitete uns den vielleicht besten Café con leche zu, den wir jemals getrunken haben. Anschließend durften wir noch Espressi verschiedener Bohnen verkosten, denn hier stehen eigentlich immer mehrere Sorten zur Auswahl. Wir waren baff! Sowas findet man oft in größeren Städten nicht.
Cristóbals Frau Laura serviert uns Süßigkeiten, die ebenfalls hervorragend schmecken. „La Dulceteka“, so heißt das Lokal nämlich eigentlich, ist die Konditorei bzw. das Café. Sie ist ein Familienbetrieb, bald lernen wir Victor, Cristobals Schwager kennen, der gerade in der Backstube arbeitet. Die Geschichte ist spannend – eigentlich kommen alle aus anderen Jobs, und haben sich vor Jahren entschieden, gemeinsam ein besonderes Café in El Coronil aufzumachen.
Die Rösterei, die sich nur eine Gasse weiter befindet, nennt sich Vándalos Coffee (ehemals Aquelarre). Jahre später werde ich dort dem Rösten zusehen und dabei Fotos machen. Eine Freundschaft ist entstanden, entsprungen aus der gemeinsam Passion für guten Kaffee. Wir dürfen überall hinter die Kulissen blicken und können euch deshalb versichern, dass hier alles selbst gemacht wird, aus besten Produkten aus der Region.
Wann immer wir können, kehren wir hierhin zurück. Denn weiterhin habe ich in Europa keine besseren Kaffeebohnen gefunden, als Cristóbals. Er sucht regelmäßig die besten Bohnen aus und röstet sie mit Hingabe im Trommelröster. Und das schmeckt man einfach.
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