Wir starten am Stellplatz
Zu Beginn müssen wir der Hauptstraße nach rechts, vorbei am Campingplatz und über den Fluss folgen. Danach biegen wir links ab, und gehen unter der Autobahnbrücke durch.
Hike
Schön Wanderung in völliger Ruhe und mit tollen Erlebnissen unterwegs

Zu Beginn müssen wir der Hauptstraße nach rechts, vorbei am Campingplatz und über den Fluss folgen. Danach biegen wir links ab, und gehen unter der Autobahnbrücke durch.
Vorbei an Picknick-Plätzen werden wir von grasenden Pferden begrüßt, und nach etwa einer halben Stunde taucht vor uns eine mächtige Kirche ab, zu der wir nun rechter Hand abbiegen. Alte, riesige Öfen stehen am Straßenrand, währen der Weg langsam ansteigt.
Eine sehr spannende Kirche stellt unser nächstes Etappenziel dar. Hier kann man die verschiedenen Epochen in der Geschichte Siziliens nachverfolgen, denn die Kirche wurde nach und nach von den jeweiligen Herrschern erweitert. Byzantinische, griechische, römische Elemente werden am Besten bei einer Führung oder im angeschlossenen Museum erklärt.
Der Weg kann zwar befahren werden, mit einem Wohnmobil wäre das aber kein Spaß. Enge Serpentinen, teilweise weggebrochene Straßenteile. Lieber nicht. Zu Fuß passt es aber gut, es gibt so gut wie keinen Verkehr und man kann die Stille der Natur genießen. Sobald wir einige Meter erklommen haben, erspähen wir den Ätna im Hintergrund. Schneebedeckte Hügel in der Ferne machen uns klar, warum die Nächte so kühl sind.
Auf den letzten Metern des Anstiegs erspähen wir unser nächstes Etappenziel: Casalvecchio Siculo. Malerisch ist es in die Landschaft eingebettet. Ab hier haben wir den höchsten Punkt der Wanderung quasi erreicht, es geht mehr oder weniger flach bis in den Ort.
Wie so oft auf Sizilien ist die Ortsdurchfahrt eng, die Häuserecken sind Zeugen dessen, dass sich die engen Kurven nicht für alle Fahrzeuge ausgegangen sind.
Von Casalvecchio geht es nur mehr bergab bis zu unserem eigentlichen Ziel, Savoca. Savoca bietet eine tolle Atmosphäre, wunderbare Ausblicke, einige Lokale, die zum Verweilen einladen.
Der schattige Platz vor La Piazzetta Bistro ist bei heißen Wetter sicherlich toll, wir suchen im Winter aber lieber auf der Sonnenseite nach einem Pausenplatz.
Hier sitzt man wunderbar in der Nachmittagssonne und genießt frische Focaccia. Köstlich!
Die Kirche zum Hl. Nikolaus ist weihnachtlich geschmückt, wir sehen uns die Krippe kurz an, und entscheiden uns dann dafür, den Rückweg über einen anderen Weg auf dieser Seite des Orts zu bewältigen.
Der Weg zurück erscheint etwas kürzer, wenn man einfach dem Weg hinter der Kirche folgt. Es scheint sich um eine alte, wenig genutzte und nicht mehr wirklich in Stand gehaltene Straße zu handeln. Irgendwann hört der Asphalt auf, wir müssen über Stock und Stein. Und plötzlich stehen da Straßenwalzen herum. Wir haben uns geirrt, die Straße wird wohl doch wieder repariert.

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