Stellplätze für Wohnmobile sind beliebt wie nie. Doch was ist ein Wohnmobil-Stellplatz und wozu dient er? Wie grenzt er sich vom Campingplatz ab? Wer darf Wohnmobil-Stellplätze nutzen, wann ist ein Stellplatz die richtige Wahl, und wann gehe ich lieber auf den Campingplatz? Das alles erfährst du in diesem Artikel.

Wohnmobil-Stellplätze: Eine Definition

Wohnmobil-Stellplätze sind meist kostenpflichtige Parkplätze für autarke Wohnmobile. Zwar bieten sie gewisse Services wie Ver- und Entsorgung, behalten aber dennoch ihren Parkplatzcharakter. Sie sind primär für Kurzaufenthalte gedacht.

Wozu Stellplätze für Wohnmobile?

Es gibt unzählige Campingplätze. Warum also überhaupt eine neue Kategorie von Wohnmobil-Stellplätzen einführen? Dafür gibt es mehrere Gründe.

Geld Sparen

Erstens benötigen Wohnmobile das oft sehr umfangreiche Angebot von Campingplätzen nicht. Es ist daher nur logisch, dass Wohnmobil-Reisende auch nicht täglich für dieses Angebot bezahlen wollen. Ein autarkes Wohnmobil mit eigener Nasszelle erlaubt es dir, mehrere Tage auf Reisen zu sein, ohne täglich auf die Sanitäranlagen des Campingplatzes angewiesen zu sein. Auf einem Stellplatz bezahlst du nur für jene Services, die du auch benutzt.Ein Stellplatz hilft dir somit, Geld zu sparen.

Flexibilität

Auf Stellplätzen für Wohnmobile kannst du üblicherweise zu jeder Zeit an- und abreisen. Bezahlt wird meist im Voraus, weshalb Stellplätze großer große Flexibilität ermöglichen. Campingplätze hingegen schränken durch Checkin-/Checkout-Zeiten und Zufahrtsschranken deine Flexibilität eher ein. Wenn du z.B. gerne in der Nacht reist, wirst du bei vielen Campingplätzen Schwierigkeiten haben. In der Nacht an- und abfahren zu können, ist nämlich oft nicht möglich. Auf Stellplätzen ist dies jedoch kein Problem.

Lage und Verfügbarkeit

Stellplätze für Wohnmobile findest du außerdem oft zentrumsnah in Städten, wo es keine Campingplätze gibt. Der geringere Platzbedarf eines Stellplatzes erlaubt den Betreibern die Errichtung auch dort, wo ein Campingplatz nicht umsetzbar wäre.

Was kostet ein Aufenthalt am Wohnmobil-Stellplatz?

Typischerweise kostet eine Nacht für zwei Personen am Wohnmobil-Stellplatz ca. 10 Euro. Die Spanne reicht dabei von wenigen Euro bis ca. 20 Euro. Das übliche Nord-/Süd-Gefälle findet man auch bei Stellplatz-Preisen: Nordeuropa ist nämlich meist teurer als Südeuropa.

Es gibt auch Stellplätze für Wohnmobile, deren Benutzung grundsätzlich kostenlos ist. Man zahlt dann nur für genutzte Services (wie Strom/Wasser). Grundsätzlich liegen Stellplatz-Gebühren jedenfalls weit unter den Kosten für einen Campingplatzaufenthalt am selben Ort, weshalb Stellplätze eine naheliegende Wahl für kostenbewusste Camper sind.

Diese Ausstattung bieten Stellplätze für Wohnmobile

Zwar ist Ausstattung und Komfort am Wohnmobil-Stellplatz nicht mit einem Campingplatz zu vergleichen, dennoch werden meist einige Services geboten. Typisch für Stellplätze sind:

  • Frischwasser,
  • Entsorgungsmöglichkeiten für Chemie-WCs und Grauwasser,
  • Strom und
  • Müllentsorgung

Auf den meisten Stellplätzen nicht vorhanden sind Sanitärbereiche (Duschen/WCs). Hier wird erwartet, dass du deine eigenen Einrichtungen im Wohnmobil nutzt, weshalb auch nur autarke Mobile auf Wohnmobil-Stellplätzen gestattet sind.

Luxus-Stellplätze bieten manchmal auch Brötchen-Services, Toiletten und Duschen. Damit rücken sie sowohl was die Ausstattung angeht, als auch in Bezug auf den Preis nahe an Campingplätze heran.

Vor-/Nachteile von Wohnmobil-Stellplätzen

Bevor wir im Detail auf die Unterschiede eingehen, hier vorab bereits die Vor- und Nachteile von Wohnmobil-Stellplätzen gegenüber Campingplätzen.

Vorteile

  • Niedrige Gebühren.
  • Flexibilität bzgl. An- und Abreise
  • Kaum Zeitverlust für Checkin/Checkout
  • Praktisch für Durchreisende
  • Praktisch für Städtetrips

Nachteile

  • Kein Camping-Flair. Wenn du am Stellplatz stehst, hältst du dich im Wohnmobil auf. Den Rest der Zeit bist du unterwegs.
  • Keine Nutzung von Markise, Vorzelt, Griller, Sonnenliege, usw.
  • Parkplatzcharakter anstatt Natur
  • Wenig Platz
  • Meist keine Sanitärausstattung

Unterschied zwischen Wohnmobil-Stellplätzen und Campingplätzen

Der Campingplatz

Ein Campingplatz bietet meist großzügige Parzellen in schöner Umgebung. Grünflächen und parzellierte Stellplätze erlauben dir, dich draußen richtig wohl zu fühlen. Auf dem Campingplatz verweilt man daher üblicherweise einige Tage bis zu mehreren Wochen. Das Leben passiert zu einem guten Teil im Freien, und man hält sich auch tagsüber am Campingplatz auf. Komfortable Sanitärgebäude stehen dir am Campingplatz zur Verfügung, sodass die eigene Nasszelle eigentlich trocken bleiben kann. Meist stehen auch Restaurants und ein Supermarkt zur Verfügung.

Der Wohnmobil-Stellplatz

Ein Wohnmobil-Stellplatz hat hingegen eher Parkplatz-Charakter. In Reih und Glied sind Wohnmobile nebeneinander geschlichtet, denn grundsätzlich hat man am Stellplatz aber nur den eigenen Parkplatz zur Verfügung. Grünflächen oder gar Hecken zum Sichtschutz sind oft nicht zu finden. Wohnmobil-Stellplätze sind deshalb ideal für kurze Aufenthalte, bzw. dann, wenn man tagsüber Sightseeing macht, und nur zum Schlafen wiederkehrt

Stellplätze bieten grundsätzlich keine Sanitärausstattung. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Es soll ja Camper geben, die die eigene Nasszelle an Bord nicht so gerne benutzen. Am Stellplatz ist dies aber notwendig. Insbesondere mit der WC-Benutzung (und anschließenden Entleerung) sollte man sich vor dem ersten Besuch eines Stellplatzes deshalb anfreunden.

Unscharfe Grenzen zwischen Stellplätzen und Campingplätzen

Natürlich verschwimmen die Grenzen teilweise. Ein Luxus-Stellplatz im Norden Europas mag schöner ausgestattet sein als ein einfacher Campingplatz in Europas Süden. Dies wird sich dann allerdings auch im Preis widerspiegeln. Generell bieten einige Luxus-Stellplätze bereits soviele Annehmlichkeiten, dass die Grenze zum Campingplatz nur mehr theoretischer Natur erscheint. Dies ist aber nicht der Grundgedanke eines Wohnmobil-Stellplatzes.

Womit darf ich Wohnmobil-Stellplätze nutzen?

Aufgrund der oben beschriebenen Charakteristik können Stellplätze vorrangig nur von autarken Wohnmobilen genützt werden. Das sind jene Wohnmobile, die so ausgestattet sind, dass sie kurzfristig keine externe Versorgung benötigen. Heutzutage umfasst dies die meisten Arten von Wohnmobilen. Falls du aber ein Wohnmobil älteren Baujahres hast, das z.B. keinen Abwassertank aufweist, so darfst du Wohnmobil-Stellplätze nicht benutzen: Deine Nachbarn werden wenig Freude mit dir haben, wenn dein Grauwasser neben ihnen auf den Asphalt fließt.

Sind Wohnmobil-Stellplätze auch Wohnwagen-Stellplätze?

Wenn der Betreiber dies gestattet, ist auch die Benutzung durch Wohnwägen möglich, sofern diese autark ausgestattet sind. Da dies bei Wohnwägen nur selten ab Werk der Fall ist, musst du dich unbedingt vorab um die entsprechende Ausstattung kümmern. Doch Achtung: Das zulässige Gesamtgewicht schränkt hier oft deine Möglichkeiten ein. Schlussendlich muss der Stellplatz einen entsprechend großen Platz bieten – Gespanne haben nunmal beträchtlichen Platzbedarf.

Zelte sind auf Stellplätzen nicht erlaubt. Auch andere Arten, mit dem eigenen Fahrzeug zu reisen, scheitern oft an der Autarkie.

Wann Wohnmobil-Stellplätze die besseren Campingplätze sind

Gerade wenn du nur auf Durchreise bist, oder z.B. einen Städtetrip machst, sind Stellplätze die richtige Wahl. Wenn du den ganzen Tag eine Stadt besichtigst, oder auf der Autobahn Kilometer frisst, bezahlst du am Campingplatz für die schöne Umgebung, die du gar nicht nutzt. Am Stellplatz bezahlst du nur das, was du benötigst: Einen Parkplatz, und Ver- und Entsorgungsmöglichkeit.  Zudem kannst du am Stellplatz grundsätzlich zu jeder Tages- und Nachtzeit an- und abreisen. Am Campingplatz wird die Reiseplanung durch Rezeptionszeiten und Beschränkungen wie Nacht-/Mittagsruhe eingeschränkt. Für jene, die gerne in der Nacht reisen, meist ein klarer Pluspunkt für Stellplätze.

Wohnmobil-Stellplätze sind für vorübergehende Aufenthalte (meist ein bis zwei Nächte) gedacht. Wenn du einen Roadtrip planst, und jeden Tag an einem anderen Ort übernachtest, sind Stellplätze sicherlich eine Bereicherung für deine Reiseplanung.

Wann du doch besser einen Campingplatz ansteuerst

Wenn du hingegen eine Woche am selben Ort stehen willst, dann wirst du das nicht unbedingt auf einem Parkplatz tun wollen. Viele Campingplätze haben mittlerweile übrigens den Bedarf der Durchreisenden erkannt, und bieten zusätzlich (meist auf einem Parkplatz vor dem Campingplatz) auch Stellplätze an.

Wenn du allen Komfort suchst und zwei Wochen Urlaub am selben Ort verbringen möchtest, ist ein Campingplatz die bessere Option. Du wirst auf Wohnmobil-Stellplätzen normalerweise keine gemütlichen Grill-Abende erleben. Zusatzangebote wie Pool-Anlagen findest du auf Stellplätzen ebenfalls eher nicht.

Wohnmobil-Stellplatz oder Freistehen?

Ein Wohnmobil-Stellplatz kann insbesondere auch dort eine Option sein, wo Wildcampen die einzige Alternative wäre. Zwar können Wohnmobil-Reisende grundsätzlich auf jedem Parkplatz übernachten ohne irgendjemandem damit Schaden zuzufügen. Dennoch gibt es Regionen, wo dies einfach nicht toleriert wird, und schon der Versuch des Freistehens rasch zu Problemen führt. Wenn du weißt, dass du in einer solchen, kritischen Region unterwegs bist, verhilft dir ein offizieller Stellplatz deshalb zu ruhigerem Schlaf. Solltest du keinen Stellplatz finden, beachte bitte unbedingt die Freisteher-Regeln!

Ist ein Campingplatz sicherer, als ein Wohnmobil-Stellplatz?

Nein, nicht unbedingt. Ein Schranken an der Rezeption mag Sicherheit vermitteln, Diebe lassen sich davon aber kaum aufhalten.

Verhaltensregeln für Stellplätze

Ein Wohnmobil-Stellplatz ist kein Campingplatz. Wenn du dein gewohntes Verhalten vom Campingplatz auf dem Stellplatz an den Tag legst, ist Ärger vorprogrammiert. So verhältst du dich am Wohnmobil-Stellplatz richtig.

Grundsätzliches 

Informiere dich vorab oder spätestens bei Ankunft über die Platzordnung. So vermeidest du unangenehme Situationen und Ärger.

Anmeldung und Bezahlung

Wichtig ist, dass du dich bei Ankunft über die jeweiligen Anmelde- und Zahlungsmodalitäten informierst. Üblicherweise findest du entsprechende Instruktionen auf einem Schild im Eingangsbereich des Stellplatzes, beim Kassenautomaten oder bei den Ver- und Entsorgungsstationen.

Für die Bezahlung üblich sind Automaten, in die du einfach Münzen einwirfst und damit ein Parkticket löst. Auf vielen Stellplätzen gibt es auch Parkwächter, die regelmäßig ihre Runden drehen, und dabei abkassieren. Manchmal musst du dabei auch ein Anmeldeformular ausfüllen. Insbesondere an Campingplätze angekoppelte Stellplätze verfügen meist über eine Rezeption, wo du die Anmeldung und Bezahlung erledigst. Ebenfalls oft gesehen sind Stellplätze, die zu anderen Shops oder Einrichtungen gehören, z.B. Cafés oder Tourismus-Infos. In diesem Fall ist dann meist in den dazugehörigen Geschäftslokalen zu bezahlen.

Das Leben am Wohnmobil-Stellplatz

Du darfst dich auf Stellplätzen nicht so verhalten wie auf Campingplätzen.

Die Markise wird grundsätzlich nicht ausgefahren, Vorzelte sind tabu. Auch Campingmöbel dürfen streng genommen nicht im Freien aufgebaut werden. Hier wird zwar oft ein Auge zugedrückt, solange du Tisch und Stühle gleich nach Verwendung wieder im Wohnmobil verstaust. Du solltest dich aber vorher über die lokalen Gepflogenheiten informieren, bevor du dein Frühstück im Freien beginnst.

  • Rücksicht ist am Stellplatz besonders wichtig. Du stehst am Wohnmobil-Stellplatz dicht an dicht. Dementsprechend bekommen deine Nachbarn sehr viel mit von dir. Laute Musik oder lautes Fernsehen solltest du daher vermeiden.
  • Halte dich an die Parkordnung. Auch wenn dein Mobil besonders groß ist, oder dir wenig Platz draußen bleibt, wenn du dich an die Markierungen hältst: Mach das bitte nicht zum Problem deiner Stellplatz-Kollegen! Auch diese möchten noch Platz haben, ihr Mobil parken zu können.

Die besten Wohnmobil-Stellplätze finden

Eine Google-Suche nach „Stellplatz +Ort“ wird zwar in vielen Fällen zum Erfolg führen. Allerdings sind die Suchergebnisse oft unübersichtlich, zudem ist unterwegs nicht immer Online-Zugang geben. Recherche vorab und die Möglichkeit des Offline-Zugriffs ist daher empfehlenswert.

Die besten Womo-Stellplatz-Webseiten

Die nachfolgenden Webseiten helfen dir bei deiner Recherche. Wenn du interessante Suchergebnisse gefunden hast, empfehlen wir dir jedoch, diese auszudrucken und mitzunehmen.

Stellplatz-Apps

Es gibt mittlerweile zahlreiche Apps, die dir die Stellplatz-Suche z.B. am Smartphone oder Tablet erlauben. 

Wohnmobil-Stellplatz-Organisationen

Die folgenden Stellplatz-Organisationen bieten dir mehr als einfach nur Stellplatz-Führer: Du bezahlst eine Mitgliedsgebühr, und kannst anschließend ein Jahr lang auf allen teilnehmenden Stellplätzen kostenlos übernachten. Voraussetzung ist auch hier wieder, dass du ein autarkes Wohnmobil besitzt. 

Die meisten dieser Stellplätze befinden sich auf idyllischen Bauernhöfen oder Weingütern, daher darfst du auch keine sanitären Einrichtungen für Camper erwarten. Als Ausgleich kommst du in Kontakt mit den Menschen die im besuchten Land leben.  Landwirtschaftliche Erzeugnisse und kulinarische Köstlichkeiten direkt vor Ort zu verkosten ist immer ein tolles Erlebnis. Und natürlich übernachtest du an den schönsten Orten.

Je nach Organisation unterscheidet sich das Beitragsjahr. Eventuell ist es sinnvoll, deine Reisepläne anzupassen, um nicht für zwei Jahre zahlen zu müssen.

  • Frankreich – FrancePassion: Für €29 bekommst du nicht nur die Jahresvignette, sondern auch ein umfangreiches Startpaket mit Stellplatz-Führer, Kartenmaterial, und vielem mehr. Bei 2000 Gastgebern findest du hier sicher deinen Traum-Stellplatz!
  • Deutschland – Landvergnügen: €29.90 kostet die Jahresvignette inklusive Stellplatzführer für 540 Gastgeber.
  • Großbritannien – Britstops: 36 Britische Pfund kostet der Stellplatzführer für Großbritannien inkl. Jahresvignette.
  • ItalienFattoreamico:  €35 bezahlst du, wenn du eine Stellplatz-Rundreise nach Italien planst. Die Übersetzung der Seite ist leider etwas gewöhnungsbedürftig. Wurde Ende 2017 leider eingestellt.
  • SchweizSwissterroir. Hier kostet das Angebot CHF 50 (€ 35).
  • Spanien – Espana-Discovery: €28 für die Jahresmitgliedschaft, Karte und Guidebook kosten extra.
  • Nordamerika (USA und Kanada) bei HarvestHosts. Die Mitgliedschaft kostet $44 pro Jahr, ein Stellplatz-Guide scheint nur online zur Verfügung zu stehen.
  • Australien: Auch „down under“ lässt sich per Stellplatz bereisen, nämlich mit FarmgateMate. Das Vergnügen kostet $50 AUD.

Fazit

Stellplätze für Wohnmobile sind für Wohnmobilfahrer eine Bereicherung. So kannst du Geld einsparen und dennoch auf einige Services zurückgreifen. Zudem bist du unschlagbar flexibel. Stellplätze bieten sich für Kurzaufenthalte an, insbesondere auf der Durchreise sind sie unschlagbar. Doch auch für Städtereisen, wo das Wohnmobil nur Schlafgelegenheit und Transportmittel ist, sind Stellplätze hervorragend geeignet.

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?