Reise
Frühjahrsreise 2026
Unsere erste Frühjahrsreise seit langem. Wir freuen uns auf wärmeres Wetter und hoffentlich weniger Regen als gewohnt, grünere Landschaften und tolle Erlebnisse in zwei unserer Lieblingsländer.
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Reiseverlauf
Es geht wieder los! Erstmals seit fünf Jahren waren wir nicht über den Winter unterwegs, sondern ließen das Wohnmobil in der kalten Jahreszeit stehen. Stattdessen wollen wir unsere Reisefenster verschieben und starten in eine Frühjahrsreise! Am späten Nachmittag des 10. März geht es los, ab in Richtung Südwesten…
Wir kommen eine Woche später los als geplant, und machen daher in den ersten Tagen richtig Strecke. Wir übernachten am Bodensee, dann in Limoges, und am dritten Reisetag genießen wir bereits die Atlantikküste an der Düne von Pilat und dann Biarritz. Auf einen sommerlichen Tag folgt eiskalter Regen und als wir weiter an die spanische Grenze tingeln, bibbern wir wie zuhause. Doch bald stellt sich echtes Frühlingswetter ein, und wir entdecken Hondarribia, San Sebastian, das Schwemmland zwischen Bilbao und Santander und genießen das Baskenland und Kantabrien in vollen Zügen.
In Austurien haben wir einen Fixtermin: Eine 50er-Geburtstagsfeier, der Grund für die schnelle Anreise. Ein paar Tage mit Freunden stationär, das tut gut. Aber das kühle Wetter in den Bergen muss man um diese Jahreszeit auch mögen. Klar, dass wir danach gleich an die Küste flüchten und Gijón entdecken. Avilés, Cudillero und viele weitere Zwischenziele führen uns dann ans Haupt-Ziel dieser Reise: Galicia – Galicien.
Playa de las Catedrales, eine Ría nach der anderen, der nördlichste Punkt Spaniens, die schönste Bank der Welt und die höchsten Klippen Europas: Die erste Zeit in Galicia ist intensiv. Und die Kulinarik begeistert uns! In Valdoviño ist es Zeit für eine Reisepause am Campingplatz. Die Rías Altas sind wunderschön, das Wetter aber noch nicht ganz ideal.
Danach geht es weiter in Richtung A Coruña. Doch wir bleiben mehrfach „stecken“. Ferrol, Puentedeume, Betanzos sind nur einige der Highlights. Nach A Coruña geht es dann an die Costa da Morte, eine wilde, manchmal einsame Gegend mit ihrem ganz eigenen, rustikalen Charme. Das Highlight ist natürlich das Ende der Welt: Fisterra.
Anschließend ist es vorbei mit der Ruhe, ab Fisterra wird alles Stück für Stück touristischer. Santiago de Compostela darf natürlich nicht fehlen, danach bewegen wir uns in den Rías Baixas. Hier kommen wir kaum voran. Fünf Kilometer an einem Tag, fünf am nächsten. Das Wetter wird stabiler, wir sind oft in T-Shirt unterwegs. Aber auch mit dem Wohnmobil wird es ständig schwieriger. Verbote, volle Stellplätze – das kannten wir bislang so nicht.
Pontevedra begeistert uns, die Albariño-Region Valle do Salnés darf natürlich auch nicht fehlen, und dann landen wir in Vigo. Von dort sind es nur mehr wenige Kilometer bis Portugal, doch auch die schönen Strände an diesem Abschnitt nehmen wieder Schwung aus der Reise.

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