Griechenland am Landweg – ist das nicht unglaublich weit, anstrengend und gefährlich? Kann man das guten Gewissens empfehlen? Wir denken: Ja. Sowohl 2016 als auch 2017 sind wir mit unserem Wohnmobil auf dem Landweg nach Griechenland gefahren und haben am Weg dorthin 7 Länder besucht. Wir haben sowohl die Strecke durch Mazedonien als auch durch Bulgarien ausprobiert, und können (fast) nur Gutes berichten.

Die Eckdaten der Fahrt

  • Die Strecke: Ca. 1200km*
  • Zeitbedarf: 1.5 Tage (eine Übernachtung am Weg)*
  • Kosten: Je nach Verbrauch und Strecke, ca. 300 Euro (Diesel + Maut).*
  • Bereiste Länder: Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Mazedonien/Bulgarien, Griechenland.
  • Risiken: Keine besonderen.

* Ab Süd-Österreich bis Nord-Griechenland. Berechnet wurde nur die Hinfahrt, d.h. für die Rückfahrt auf der gleichen Strecke musst du Zeit, Strecke und kosten verdoppeln. Wer weiter nach Süd-Griechenland/Peloppones möchte, muss entsprechend mehr Zeit und Kilometer einkalkulieren (hat aber die Option, per Fähre fortzusetzen).

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Unsere Route nach Griechenland

Unser Ausgangspunkt ist Graz, Österreich. Unsere Route führt uns durch

  • Slowenien,
  • Kroatien
  • Serbien
  • Bulgarien/Mazedonien
  • Griechenland

Alternative Routen führen durch Ungarn, Italien oder Albanien, doch diese sind ungleich zeitaufwändiger.

Österreich

Route: Der Streckenanteil in Österreich ist für uns nicht der Rede wert. Von Graz bis zur slowenischen Grenze bei Sentilj dauert es ca. 45 Minuten. Die österreichische Jahresvignette haben wir ohnehin.

Maut: Für Reisende aus anderen Ländern hier die Vignetten-Optionen für die österreichische Autobahn (Preise 2017 für Womos bis 3,5t; Schwerere Womos müssen (wie LKWs) die Go-Box benutzen):

  • 10 Tage: € 9,20
  • 2 Monate: €26,80
  • Jahresvignette: €89,20

Verglichen mit vielen anderen Ländern ein echtes Sonderangebot 😉 Zu beachten ist noch, dass einige Tunneldurchfahrten nicht von der Vignette abgedeckt werden, so z.B. der Bosruck- und Gleinalmtunnel bei Anreise von Wels in Richtung Graz.

Die Vignette kann seit 2018 digital gekauft werden. Dann muss nichts mehr geklebt werden (und Wechselkennzeichen-Besitzer benötigen nur mehr eine Vignette pro Kennzeichen, was fürs Wohnmobil toll ist). Die digitale Vignette erfordert jedoch einen Kauf 18 Tage vor Reisebeginn, erst dann ist die Vignette gültig. 

Übernachtung: Wer eine längere Anreise hat, kann auf den Stellplätzen in Graz oder Unterschwarza eine Übernachtung in Österreich einkalkulieren.

Straßenkarte für Österreich (Werbung)
  • Freytag-Berndt und Artaria KG
  • Herausgeber: Freytag-Berndt und Artaria KG
  • Auflage Nr. 2017 (10.04.2017)
  • Landkarte: 2 Seiten

Slowenien

Route: Nach dem Grenzübergang Sentilj fahren wir bis Maribor, und biegen nach Ptuj ab. Dort wird die Autobahn derzeit fertiggestellt, es fehlt aber nun (Ende 2018) nur noch ein ganz kleines Stück. Dieses traditionelle Nadelöhr sollte also bald Geschichte sein. Der Straßenzustand der Autobahn ist ausgezeichnet. Kurz nach Ptuj folgt auch schon der Grenzübergang nach Kroatien.

Maut: Für Wohnmobile genügt die Vignette der Kategorie 2A (jedenfalls, sofern „Wohnmobil“ im Fahrzeugschein eingetragen ist; Unserer  vielfachen Erfahrung nach wird danach zumindest beim Kauf der Vignette aber gar nicht gefragt). Diese kann direkt an der Grenze erworben werden (nach dem orangen Schild „Vinjeta“ Ausschau halten!). Kosten 2018:

  • 7 Tage: €15
  • 1 Monat: €30
  • Jahresvignette: €110

Wer sich die Kosten hierfür sparen möchte, kann die Autobahn umfahren.

Straßenkarten für Slowenien (Werbung)
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Übernachtung: Bei der Suche nach einem Übernachtungsplatz bietet sich evtl. der Campingplatz der Therme Ptuj an, um nach der Fahrt noch die müden Knochen im Thermalwasser zu entspannen.

Kroatien

Route: Nach dem Grenzübergang Macelj setzen wir die Fahrt nach Zagreb fort. Um die kroatische Hauptstadt herum kann es zu Stoßzeiten zu Staus an den Mautstellen kommen. Ab Zagreb halten wir uns bereits nach Osten in Richtung Slavonski Brod, Belgrad und Serbien. Die Autobahn ist in ausgezeichnetem Zustand, der Verkehr hält sich nun (verglichen mit den Routen, die weiter in den Süden führen) in Grenzen. Kurz nach Slavonski Brod folgt bereits der Grenzübergang nach Serbien.

Stellplatzführer für Österreich, Slowenien und Kroatien (Werbung)
  • ADAC Verlag GmbH & Co KG
  • Herausgeber: ADAC Medien und Reise GmbH, Vertrieb durch GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH
  • Auflage Nr. 2017 (02.03.2017)
  • Broschiert: 700 Seiten

Maut: In Kroatien bezahlt man in regelmäßigen Abständen mit Kreditkarte oder Bargeld an Mautstellen. Die Strecke Macelj-Slavonski Brod kostet einfach in etwa €30. Kroatien erhöht übrigens die Maut-Preise zur Urlaubssaison.

Serbien

Route: Die Autobahn in Serbien beginnt holprig, die rechte Fahrspur ist voller Spur-Rinnen. Ca. 50km nach der Grenze wird dies dann besser. Südlich von Belgrad ist die Autobahn neu und ziemlich gut.

Bald erreicht man Belgrad, und hat nun zwei Optionen: Das Durchfahren der Stadt auf einer Stadtautobahn, oder die Umfahrung (Beschildert mit „Tranzit“). Die Umfahrung ist leider keine durchgehende Autobahn und damit entsprechend mühsam. Wir bevorzugen das Durchfahren von Belgrad, das ist eigentlich unkomplizierter. Allerdings sollte man hier die rush hour meiden, und darf keine Angst vor südländischem Fahrstil haben. 

In südlicher Richtung setzen wir die Fahrt fort.

Vor Nis gilt es nun, eine Entscheidung zu treffen: Reisende in Richtung Mazedonien fahren einfach nach Süden weiter. Reisende in Richtung Bulgarien müssen nun abbiegen. In Richtung Mazedonien folgt hauptsächlich Autobahn, unterbrochen von einem kurzen Stück Landstraße. In Richtung Bulgarien muss ein größerer Teil auf der Landstraße zurückgelegt werden (die Autobahn befindet sich im Bau).

Maut: Wird an Mautstellen bezahlt.

Ab Serbien solltest du unbedingt die grüne Versicherungskarte mithaben. Auch, wenn diese in Serbien eigentlich gar nicht mehr nötig sein sollte, wollen sie die Grenzer sehen. Das gilt auch an den nachfolgenden Grenzen.

Teilweise musst du auch die Fahrzeugpapiere vorweisen. Der Zulassungsinhaber solltest du selbst sein, andernfalls musst du noch eine Vollmacht des Zulassungsinhabers mitführen.

Übernachten:

  • Möchte man gleich nach der Grenze übernachten, so empfiehlt sich Camping Za Savica. Zwar nimmt man hier ca. 30min Umweg in Kauf, hat dafür aber einen der schönsten Campingplätze im Süden überhaupt, mit luxuriösen Sanitäranlagen und einem dazugehörigen Tierpark.
  • Weiter südlich findet sich bei bei Jagodina das Camp Ruza Vetrova, ein einfacher Campingplatz in ruhiger, sicherer Lage mit gutem Restaurant nebenan.
  • Kurz vor Mazedonien kann man bei bei Vranje am Camping Enigma übernachten. Wlan, Abendessen vom Grill um 10 Euro für zwei Personen und ein Swimming-Pool erwartet dich hier.
    Camp Enigma, Vranje

Straßenkarte für Serbien und Mazedonien (Werbung)
  • Freytag-Berndt und Artaria KG
  • Herausgeber: Freytag-Berndt und Artaria
  • Auflage Nr. 2019 (02.06.2015)
  • Landkarte: 1 Seiten

Sonstiges:

  • Achtung: Die Höchstgeschwindigkeit für alle Wohnmobile beträgt 80km/h. Wann man als Wohnmobil gilt, konnten wir bislang nicht zweifelsfrei feststellen, und kontrolliert scheint das so auch nicht zu werden. Es gibt natürlich keine Garantie, dass das so bleibt.
  • In Verbindung mit dem vorhergehenden Punkt ist es wichtig zu wissen, dass Serbien seit Herbst 2017 die Geschwindigkeitsbeschränkungen mit Hilfe der Mautstellen überwacht. Wer die Mindestfahrzeit zwischen zwei Mautstellen unterschreitet, zahlt Strafe. Ob man dabei als Wohnmobil „markiert“ wird, und daher eine Überschreitung der 80km/h erkannt wird, ist uns nicht bekannt. Wir haben jedenfalls keine Strafe bezahlt.
  • Staus können sich im Sommer immer wieder an den Mautstellen bilden – hier wird noch am Schranken kassiert. Euromünzen werden akzeptiert, Kreditkarte ebenso.
  • Wer an der Tankstelle mit Bankomatkarte bezahlen möchte, sollte im Vorfeld daran denken, die Karte entsprechend freischalten zu lassen (Geocontrol – Serbien ist nicht Teil der EU).

Mazedonien

Strecke: Immer Richtung Süden, vorbei an Skopie und Veles. Den größten Teil der Strecke legt man auf der Autobahn zurück, erst kurz vor der griechischen Grenze müssen dann ca. 20km Landstraße bewältigt werden. Die Alternativroute über Bitola kann nur bedingt empfohlen werden, da hier Berg-Pässe bei großem Verkehrsaufkommen bewältigt werden müssen – riskante Überholmanöver sind an der Tagesordnung. Auf dieser Strecke haben wir mehr als einmal eine Vollbremsung hingelegt, um rücksichtslos Überholenden notgedrungen Platz zu machen.

Übernachten: Haben wir noch nicht getestet. Die Fahrt durch Mazedonien ist meist so schnell erledigt, dass wir entweder in Griechenland oder Serbien übernachtet haben.

Bulgarien

Strecke: Anstatt bei Nis (Serbien) den Weg in Richtung Süden fortzusetzen, kannst du auch nach Osten abbiegen und über Dimitrovgrad Bulgarien erreichen. Nach dem Grenzübergang Kalotina geht es zügig bis Sofia auf der Straße E80 dahin. Hier wenden wir uns dem Süden zu, und erreichen über die E79 den Grenzübergang Kulata, und damit Griechenland. Der Straßenzustand wechselt auf dieser Strecke von gut zu sehr gut (Autobahn ab Sofia), dann zu akzeptabel. Eine Schlaglochpiste muss man aber nicht befürchten.

Maut: In Bulgarien ist für die Straßenbenutzung wieder eine Vignette erforderlich, diese kostet für Womos bis 3,5t ca. 8 Euro für eine Woche. Gibt es gleich an der Grenze an den Tankstellen zu kaufen. Die dortigen Bediensteten sprechen kein Englisch und wissen nicht, was ein Wohnmobil ist, aber wenn man nach einer „Vignette“ fragt, sollte man das richtige bekommen. Die Vignette ist nicht nur für Autobahnen erforderlich, sondern generell für alle Straßen.

Übernachten: In Sarapeva Banya, etwas südlich von Sofia, gibt es einen sicheren Campingplatz (ca. 10 Euro pro Nacht)

Die Weiterreise in Griechenland

Ägäis-Inseln

Wer nun weiter auf die Inseln der Ägäis will, hat es nicht mehr weit. Nach Kavala sind es noch etwa 200km, die auf einer neuen Autobahn bequem zurückgelegt werden. Von Kavala aus können zum Beispiel die Inseln

per Fähre erreicht werden. Die Fährpreise sind aufgrund der relativ kurzen Strecken akzeptabel (z.B. Kavala-Limnos für 2 Personen und Kastenwagen <6m um 110 Euro im September 2016).

Mehr zu Limnos mit dem Wohnmobil.

Stellplatzführer Griechenland (Werbung)
  • Reinhard Schulz, Waltraud Roth-Schulz
  • Herausgeber: Womo
  • Auflage Nr. 6 (01.02.2015)
  • Taschenbuch: 312 Seiten

Athen/Peleppones

An Thessaloniki vorbei führt die Autobahn südwärts in Richtung Athen/Peloppones, oder in westlicher Richtung nach Igoumenitsa. Doch Achtung: Die Autobahn ist für Wohnmobile in Griechenland extrem teuer. Aufgrund der unterschiedlichen Betreiber sowie des kaum nachvollziehbaren Systems sind die Kosten zudem schwer vorab kalkulierbar.

Wer Zeit hat und sich diese Kosten sparen möchte, kann daher seinen Weg auch abseits der Autobahnen fortsetzen. Bedacht werden muss hierbei aber, dass Griechenland sehr gebirgig ist, und die Straßen oft über Bergpässe führen. Dies resultiert dann in langsamer Reisegeschwindigkeit. Nicht jede Strecke ist für jede Wohnmobilgröße empfehlenswert.

Ist die weite Fahrt nach Griechenland nicht furchtbar anstrengend und gefährlich?

Unsere Route ist jene auf der berühmt-berüchtigten Autoput. Viele Schauergeschichten (wohl vorrangig aus längst vergangenen Zeiten) kursieren im Netz über diese Strecke, doch es ist alles halb so wild. Ein paar Vorsichtsmaßnahmen schaden natürlich nicht:

  • Übernachte nicht auf Autobahn-Rastplätzen (such dir lieber einen Platz abseits der Autobahn)
  • Halte die Geschwindigkeitsbeschränkungen ein
  • Lasse dein Wohnmobil nicht unbeaufsichtigt (nicht nur Einbrüche sind möglich, auch ein Defekt ist schnell herbeigeführt)
  • Vermeide Fahrten in der Nacht

Wie anstrengend die Fahrt ist, hängt natürlich davon ab, wieviel Zeit man sich dafür nimmt, und ob sich mehrere Fahrer abwechseln können. Süd-Österreich bis Nord-Griechenland nimmt mit dem Wohnmobil in etwa 1.5 Tage Reisezeit (mit Pausen und Schlaf) in Anspruch. Alleine gefahren ist das natürlich durchaus anstrengend und man sollte das Unterfangen nur ausgeruht in Angriff nehmen. Es spricht aber auch nichts dagegen, sich mehr Zeit zu lassen.

Warum den Landweg nach Griechenland nehmen?

Für viele führt der Weg nach Griechenland auf eine Mittelmeer-Fähre ab Triest, Venedig oder Ancona oder Bari, die dich nach Igoumenitsa oder Patras bringen. Warum also stattdessen selbst viele Kilometer abspulen?

Am Landweg nach Griechenland ist oft günstiger als per Fähre

Fähren sind teuer – je nach Fahrzeuggröße sehr teuer. Zwar gibt es die Möglichkeit des „Camping an Bord“, doch die Kontingente sind begrenzt – wer zu spät bucht, muss auf eine noch teurere Kabine ausweichen (oder auf Schlaf verzichten). Zudem ersetzt die Fähre nicht die komplette Strecke – eine Anreise z.B. von München oder Graz nach Ancona beträgt mit 800km immer noch etwa die Hälfte der Anreise am Landweg, was natürlich zusätzliche Kosten verursacht.

Beispiel: Wir hatten 2016 kurzfristig ein Angebot für eine Fähr-Überfahrt von Venedig nach Patras eingeholt – diese sollte für unseren Kastenwagen mit 5m50 Länge ca. 1300 Euro kosten (hin- und retour, Kabine inklusive). Das Camping-an-Bord-Kontingent war bereits ausgeschöpft, d.h. wir hätten Fahrzeug und Kabine separat bezahlen müssen. Zusätzlich hätten wir (h+r) 800km Anreise einplanen müssen (plus Weiterreise in Griechenland). Die Variante Fähre wäre daher 2-3 mal so teuer gewesen, wie die Fahrt am Landweg.

Beispiel
Dass die Rechnung anders aussieht, wenn man sich bereits im Winter festlegen kann, und da diverse Frühbucher-Rabatte nutzt, ist auch klar. Im Februar 2018 ergibt z.B. eine Suche nach der Strecke Venedig-Igoumenitsa mit Minoan Lines einen Preis von €550 für die Kategorie Wohnmobil 6-8m. Dies mit dem Tarif „Wohnmobil – Camping all inclusive“ Ende September mit Rückfahrt Mitte Oktober. Dabei zahlt man für eine 2er-Innenkabine nur den Preis der Deckpassage, und nutzt aufgrund des Buchungs-Zeitpunkts noch 20% Frühbucher-Rabatt.
Leider stehen bereits bei Buchung im Februar kaum mehr Termine mit Camping an Bord (CoB) zur Auswahl. Die Strecke Venedig-Patras, die wir zum Vergleich mit dem vorherigen Beispiel bevorzugt hätten, stand nicht mehr zur Verfügung. Wir konnten Termine z.B. nur mehr im September/Oktober finden. Wir jedenfalls wollen uns eigentlich nicht bereits im Jänner festlegen müssen, und finden auch die Überfahrten mitten in der Woche suboptimal.

Flexibilität und Zeitersparnis gegenüber der Anreise per Fähre

Eine Anreise per Fähre ist unflexibel und zeitaufwändig. Es gibt nur wenige Fahrten pro Woche und man ist an die jeweiligen Zeiten gebunden. Zudem dauert eine Überfahrt (je nach Fähre und Strecke) bis zu 40 Stunden.

Wer (wie wir) gerne Urlaubszeit optimiert, und daher auch Wochenenden als Reisezeit nutzt, ist mit dem Landweg gut beraten. Wir brechen z.B. bereits Freitag mittags auf, und können so Samstag abend bereits in Griechenland sein. Eine Fähre, die erst am Sonntag überhaupt ablegt, und uns am Dienstag in Griechenland absetzt, bedeutet einen Zeitverlust von 2-3 Tagen. Schlimmer ist aber noch die Rückfahrt, die oft schon am Mittwoch startet. So werden aus 3 Wochen Urlaub schnell mal 2 effektive Wochen in Griechenland.

Für Fans der Ägäis-Inseln einfach praktisch

Wer am Landweg durch Serbien nach Griechenland fährt, ist nur mehr eine kurze Fähr-Überfahrt von vielen Ägäis-Inseln (Thassos, Limnos, Lesbos, uvm.) entfernt. Wer hingegen in Igoumenitsa oder Patras ankommt, muss erst Griechenland in West-Ost-Richtung durchqueren.

Mehr sehen am Landweg

Der Landweg nach Griechenland erlaubt dir, auch solche Länder zu besuchen, die sonst eher selten als Urlaubsländer gezählt werden. Doch auch Serbien, Mazedonien und Bulgarien haben viel Interessantes zu bieten!

Was gegen den Landweg (und für die Fähre) spricht

Entspannen statt Fahren

Für viele beginnt der Urlaub auf der Fähre. Ganz ohne Frage ist eine Fähr-Überfahrt entspannter, als viele hundert Kilometer auf der Autobahn. Ähnlich eines Kreuzfahrtschiffs kann man am Pool mit einem Cocktail entspannen und wartet die 20-40h lange Überfahrt einfach ab. Dabei darf aber die Anreise zum Fährhafen sowie die Weiterreise nach Ankunft nicht übersehen werden.

Risiko

Ohne Frage ist das Risiko eines Verkehrsunfalls geringer, wenn man gemütlich über die Adria schippert, als viele Stunden auf der Autoput zu verbringen.

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Fazit

Griechenland am Landweg zu bereisen ist durchaus empfehlenswert. Ob es für dich in Frage kommt ist abhängig von deinem Ziel (Nord und Ost-Griechenland sowie die Ägäis-Inseln empfehlen sich). Mehr zu Unserer Griechenland-Reise 2017 findest du hier. Tipps für eine Reise nach Limnos mit dem Wohnmobil gibt’s in diesem Artikel.

 

Letzte Aktualisierung am 18.10.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API